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Raum 22 TBA
09:00 - 13:00
Donnerstag, 24.09.2026
Demokratie bildet die Grundlage unseres gemeinschaftlichen Zusammenlebens. Sie lebt von Menschen, die demokratisches Leben erlernen, aktiv mitgestalten und verantwortungsbewusst handeln. Die Freiheit von Wissenschaft, Forschung und Lehre ist ein Grundrecht der Hochschulen und schafft die Grundlage für wissenschaftlichen, wirtschaftlichen sowie gesellschaftlichen Fortschritt. Sie ermöglicht offene Diskurse und kritische Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Perspektiven.
In Zeiten wachsender gesellschaftlicher Spaltung und Radikalisierung, sozialer Ungleichheit sowie zunehmenden politischen und kriegerischen Bedrohungen gerät Demokratie und Wissenschaftsfreiheit weltweit unter Druck. Der Versuch, Vertrauen in wissenschaftliche Erkenntnisse zu untergraben, gefährdet objektive Auseinandersetzung zu gesellschaftlich relevanten Themen.
Schulen und Hochschulen besitzen einen Bildungsauftrag zur Befähigung in einem freiheitlichen, demokratischen und sozialen Rechtsstaat. Demokratiebildung rückt daher vermehrt in den Fokus, insbesondere auch für informatische Bildung: Informatiker*innen gestalten und entwickeln Systeme, die großen Einfluss auf die Entwicklung moderner Gesellschaften haben. Digitalisierung und Künstliche Intelligenz bringen unzählige Chancen, aber auch Herausforderungen für die Gesellschaften der Zukunft mit. Bisher ungeklärt ist jedoch, welchen konkreten Beitrag informatische Bildung zu Demokratiebildung leisten kann bzw. muss, und wie sich entsprechende Kompetenzen an Schulen wie Hochschulen verankern und fördern lassen.
Hier setzt der Workshop an: Anhand mehrerer Keynotes wird in den Themenkomplex Demokratiebildung und informatische Bildung eingeleitet. Darauf aufbauend entwickeln die Workshopteilnehmer*innen in Kleingruppen Ideen für die Weiterentwicklung der eigenen Lehre. Am Ende steht der kollegiale Austausch zu verschiedenen Ansätzen und Formaten, um dazu beizutragen, dieses gesellschaftlich zentrale Thema in die Breite zu tragen.
Workshopchairs: