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231 Tage
22.09. - 25.09.2026
Dauer: 4 Tage
Dresden, Deutschland
TU Dresden | Andreas-Pfitzmann-Bau (APB) | Fakultät Informatik

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09:00 - 13:00Donnerstag, 24.09.2026

Politikwerkstatt: Junge Impulse für die Digitalpolitik

Raum 19 TBA

Mit dem Common Grounds Forum (CGF) hat die GI seit 2023 eine Community junger digitalpolitisch engagierter Menschen aufgebaut. In diesem Workshop werden zentrale Forderungen des CGF vorgestellt und mit Vertreter*innen und Expert*innen der GI diskutiert. Dabei geht es insbesondere um die Frage, wo gemeinsame politische Interessen bestehen und welche konkreten Policies aus den bestehenden Forderungen entstehen können. 
Dafür werden drei ko-kreative Sprints durchgeführt. Nach Blitzinputs zu ausgewählten Positionen erarbeiten Vertreter*innen von GI und CGF gemeinsam in der Politikwerkstatt Mini-Policy Prototypen, die anschließend gepitcht und abgestimmt werden. Ziel ist es, neue digitalpolitische Themen zu erschließen, bestehende Positionen und Forderungen zu schärfen, zu ergänzen und weiterzuentwickeln.

Workshopchairs:

  • Lea Hildermeier
  • Alexandra Resch
Workshop Kategorie
  • JUNGEGI
09:00 - 13:00Donnerstag, 24.09.2026

Wie abhängig sind Hochschulen wirklich – und was kann Open Source daran ändern?

Raum 20 TBA

Hochschullehre in Deutschland basiert auf einer diversen Softwarelandschaft, deren Nutzung, Kostenstrukturen, strategische Abhängigkeiten und Potenziale für Open Source bislang nur unzureichend systematisch erfasst sind. Gleichzeitig weisen deutsche Hochschulen in zentralen Bereichen ihrer digitalen Infrastruktur erhebliche Abhängigkeiten von proprietären, nicht-europäischen Anbietern auf. Diese strukturellen Abhängigkeiten bergen strategische Risiken für die digitale Resilienz von Hochschulen mit Blick auf Datensouveränität, IT-Sicherheit und Handlungsfähigkeit angesichts wachsender geopolitischer Herausforderungen. 

Im Rahmen einer Studie erfasst die GI den Status quo der digitalen Infrastruktur deutscher öffentlicher Hochschulen entlang der Hochschullehre, analysiert Entwicklungspotenziale für Open Source und blickt auf internationale Best Practices, die als gute Beispiele für mehr Resilienz vorangehen könnten. Die Studie formuliert und diskutiert evidenzbasierte Handlungsempfehlungen für Bund, Länder und Hochschulen zur Stärkung digitaler Souveränität auf Grundlage des Koalitionsvertrags 2025, der auf offene Standards und Open Source bei öffentlicher IT setzt. 

Im Workshop werden die zentralen Ergebnisse und Empfehlungen der Studie vorgestellt und noch vor ihrer Veröffentlichung mit Expert*innen aus Politik, Hochschulen und Wissenschaft diskutiert. Welche Konsequenzen ergeben sich für die Gestaltung einer digital resilienten Softwarelandschaft in der Hochschullehre? Welche Rolle kann Open-Source-Software dabei spielen? Und welche Steuerungsimpulse lassen sich für Hochschulen, Länder und Bund ableiten? Ziel ist es, die Studienergebnisse gemeinsam zu reflektieren und evidenzbasierte Perspektiven für die Weiterentwicklung digitaler Lehrinfrastrukturen zu diskutieren.

Workshopchairs:

  • Nina Loche
  • Niklas Sax
Workshop Kategorie
  • BILDUNG
  • DIGITALE SOUVERÄNITÄT & OPEN SOURCE
09:00 - 13:00Donnerstag, 24.09.2026

GI Quantum Computing Workshop

Raum 21 TBA

The GI Quantum Computing Workshop 2026 offers a comprehensive platform for exploring cutting-edge developments and innovations in quantum computing. Aligning with the festival’s focus on Digital Resilience quantum technologies both contribute to and depend on resilient digital ecosystems: they promise new capabilities for secure communication, optimization, and trustworthy computation, while simultaneously introducing novel challenges regarding robustness, reliability, and sustainable operation. As the annual gathering of the German Quantum Computing community, this workshop will highlight how quantum technologies and resilient approaches to their design and deployment can strengthen digital resilience by enabling robust, trustworthy, and adaptive solutions with impact across disciplines.
The workshop invites submissions on a broad range of topics, including but not limited to Quantum Compute Models, Quantum Algorithms, Quantum Error Correction, Hardware, Platforms and Architectures, Software Stacks and Programming Languages, Quantum Complexity Theory, Quantum Information Theory, Quantum Communication and Cryptography, Quantum AI and Quantum Machine Learning, Quantum Education, and emerging application fields. 
In addition to original research papers, surveys, and tutorials, the workshop welcomes work-in-progress reports and extended abstracts, including recent papers of interest that have been published or submitted elsewhere. Authors have the flexibility to decide whether their accepted contributions should be included in the proceedings, supporting both open dissemination and selective publication needs.

Workshopchair:

  • Daniel Müssig
09:00 - 13:00Donnerstag, 24.09.2026

Demokratiebildung und informatische Bildung in Schule und Hochschule

Raum 22 TBA

Demokratie bildet die Grundlage unseres gemeinschaftlichen Zusammenlebens. Sie lebt von Menschen, die demokratisches Leben erlernen, aktiv mitgestalten und verantwortungsbewusst handeln. Die Freiheit von Wissenschaft, Forschung und Lehre ist ein Grundrecht der Hochschulen und schafft die Grundlage für wissenschaftlichen, wirtschaftlichen sowie gesellschaftlichen Fortschritt. Sie ermöglicht offene Diskurse und kritische Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Perspektiven.
In Zeiten wachsender gesellschaftlicher Spaltung und Radikalisierung, sozialer Ungleichheit sowie zunehmenden politischen und kriegerischen Bedrohungen gerät Demokratie und Wissenschaftsfreiheit weltweit unter Druck. Der Versuch, Vertrauen in wissenschaftliche Erkenntnisse zu untergraben, gefährdet objektive Auseinandersetzung zu gesellschaftlich relevanten Themen. 
Schulen und Hochschulen besitzen einen Bildungsauftrag zur Befähigung in einem freiheitlichen, demokratischen und sozialen Rechtsstaat. Demokratiebildung rückt daher vermehrt in den Fokus, insbesondere auch für informatische Bildung: Informatiker*innen gestalten und entwickeln Systeme, die großen Einfluss auf die Entwicklung moderner Gesellschaften haben. Digitalisierung und Künstliche Intelligenz bringen unzählige Chancen, aber auch Herausforderungen für die Gesellschaften der Zukunft mit. Bisher ungeklärt ist jedoch, welchen konkreten Beitrag informatische Bildung zu Demokratiebildung leisten kann bzw. muss, und wie sich entsprechende Kompetenzen an Schulen wie Hochschulen verankern und fördern lassen. 
Hier setzt der Workshop an: Anhand mehrerer Keynotes wird in den Themenkomplex Demokratiebildung und informatische Bildung eingeleitet. Darauf aufbauend entwickeln die Workshopteilnehmer*innen in Kleingruppen Ideen für die Weiterentwicklung der eigenen Lehre. Am Ende steht der kollegiale Austausch zu verschiedenen Ansätzen und Formaten, um dazu beizutragen, dieses gesellschaftlich zentrale Thema in die Breite zu tragen.

Workshopchairs:

  • Prof. Dr. Marius Hofmeister
  • Prof. Dr. Tilman Michaeli
Workshop Kategorie
  • BILDUNG
  • GESELLSCHAFT
09:00 - 13:00Donnerstag, 24.09.2026

7. Privacy & Security at Large Workshop

Raum 23 TBA

Die Chancen, die durch neue Technologien sowie durch die Verknüpfung und Auswertung von Daten mittels dieser neuen Technologien entstehen, nicht gänzlich durch normative Vorhaben „auszubremsen“ sowie während des Einsatzes neuer Technologien und während Datenverknüpfungen und -auswertungen für eine angemessene Umsetzung sicherheitstechnischer und datenschutzrechtlicher Vorgaben zu sorgen, bleibt eine der großen Herausforderungen unserer Zeit.
Während im Rahmen dieses ständigen Balanceaktes zwischen Chancen und Risiken neuer Technologien durch Berücksichtigung der Chancen große Mehrwerte für die Gesellschaft erreicht werden können – z.B. das frühzeitige Erkennen drohender Überlastung der öffentlichen Daseinsvorsorge, das Identifizieren sich ändernder Bedarfe einer Gesellschaft und das Simulieren von Krankheitsausbrüchen sowie möglicher Verhinderungsmaßnahmen der Krankheitsausbreitung – lassen sich durch die Berücksichtigung der Risiken neuer Technologien unangemessene Eingriffe in die Grundrechte und -freiheiten der Bürger sowie unberechtigte Zugriffe auf Betriebsgeheimnisse und ähnlich schützenswerte Informationen auf ein angemessenes Maß reduzieren. Insofern bedürfen die Entwicklung und Nutzung neuer Technologien eines ganzheitlichen Blickes, den es insbesondere durch einen interdisziplinären Austausch zu fördern gilt. Ebendies möchte der 7. Privacy & Security at Large Workshop fördern. Neben rechtlichen und technischen Aspekten sollen auch wirtschaftliche, wirtschaftsinformatische und ethische Aspekte des Themengebiets diskutiert werden.

Workshopchairs:

  • Dr. Annika Selzer
  • Prof. Dr. Ingo J. Timm
Workshop Kategorie
  • CYBERSECURITY & PRIVATSPHÄRE
09:00 - 13:00Donnerstag, 24.09.2026

Resilience and AI (ResAI)

Raum 24 TBA

Artificial intelligence is rapidly reshaping how systems adapt, recover, and thrive under uncertainty. From managing crises to enabling sustainable innovation, AI can be a powerful driver of resilience—but it can also become a source of new fragilities. This workshop explores how AI technologies can both strengthen and challenge resilience across technical, social, and environmental domains. We invite interested parties to discuss strategies, tools, and frameworks that utilize artificial intelligence to improve resiliency, as well as ways to enhance the resiliency of AI itself.

Workshopchairs:

  • Dr. Siavash Ghiasvand
  • Dr. Iryna Okhrin
Workshop Kategorie
  • DIGITALE SOUVERÄNITÄT & OPEN SOURCE
  • KÜNSTLICHE INTELLIGENZ
  • KI
09:00 - 13:00Donnerstag, 24.09.2026

AAL, Smart Home und ihre Datenspuren – Digitale Resilienz zwischen Technik und sozialer Praxis (SMART26)

Raum 24 TBA

AAL-Technologien, Smart-Home-Systeme und digitale Assistenzlösungen erzeugen kontinuierlich Datenspuren, die den Alltag vielfältiger Nutzer:innengruppen prägen – von Familien über ältere Menschen bis hin zu Personen mit eingeschränkten Fähigkeiten oder besonderen Schutzbedarfen. Diese Daten können Komfort, Sicherheit, Prävention und Versorgung stärken, zugleich aber neue Abhängigkeiten und Risiken schaffen. Offenheit, Transparenz und verständliche Datennutzungsprozesse („Open by Design“) werden damit zu zentralen Voraussetzungen digitaler Resilienz. Ein besonderes Augenmerk gilt vulnerablen Gruppen sowie Menschen mit geringer Medien- und Datenkompetenz, deren Perspektiven für die Entwicklung inklusiver, sicherer und resilienter digitaler Wohn- und Versorgungskonzepte essenziell sind.

Der Workshop untersucht, wie offene Systeme, offene Standards und Open-Source-Technologien zu mehr Autonomie und Teilhabe beitragen können – und wo technische, soziale oder ethische Grenzen liegen. Wir diskutieren, welche Daten für Assistenz, Sicherheit oder Gesundheitsversorgung wirklich notwendig sind, wie Datenspuren in Mehrpersonen-Haushalten verantwortungsvoll gestaltet werden können und wie verschiedene Fachbereiche – von Informatik über Gesundheitswesen bis zur Sozialen Arbeit – zusammenwirken können, um Schutz, Inklusion und Selbstbestimmung zu gewährleisten.

Zugleich werden Ansätze aufgegriffen, wie partizipative Forschung, Reallabore und alltagsnahe Wissenschaftskommunikation genutzt werden können, um vielfältige Lebensrealitäten systematisch einzubeziehen.

Workshopchair:

  • Karola Köpferl
Workshop Kategorie
  • BILDUNG
  • KRITISCHES DENKEN