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"Die digitalen Abhängigkeiten machen Deutschland und Europa zum Spielball politischer Interessen. Mit dem Erpressungspotential von Big Tech im Rücken versucht der US-Präsident europäische Gesetze (DSGVO, DSA, DMA u.a.) zu ""killen"". Hinzu kommt ein Rekord-Dienstleistungsdefizit von 148 Mrd. Euro gegenüber den USA (Steigerung von 36%!), das unsere Wirtschaft und politische Selbstbestimmung gefährdet. Steuerzahlern drohen Milliardenverluste. Die Alternativen? Digitale Kolonie oder Souveränität. Denn ohne Digitale Souveränität gibt es keine Zukunftsfähigkeit! Das Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung (BMDS) hat die Stärkung der Digitalen Souveränität zum Leitmotiv seiner Digitalpolitik erklärt. Die Gesellschaft für Informatik e. V. unterstützt dies unter anderem durch die Erstellung von Vorschlägen für die Politik, wie diese Ziele mittels Open-Source-Software und deutscher bzw. europäischer Technologie umgesetzt werden können. Wie handeln wir? Mit Lösungen, die WIRKEN! Keynotes von hochkarätigen Expert:innen aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft sowie ein Praxis-Panel zeigen konkret, wie wir digitale Abhängigkeiten heute überwinden können: Erprobte Alternativen zu Monopol-Produkten von Big-Tech, Erfolgsbeispiele aus Unternehmen und Behörden. Gemeinsam machen wir Europa digital souverän – packen wir’s an!"
Workshopchairs:
DAS26 ist die Weiterführung der erfolgreichen DAS Serie auf der Informatik 2024 und 2025. Data Analytics wird in Wissenschaft und Praxis immer wichtiger. Jedoch sehen sich Organisationen und Unternehmen zunehmend neben den Möglichkeiten auch den Herausforderungen ausgesetzt. Durch die Nutzung und Analyse von Daten können Prozesse in verschiedenen Bereichen verbessert oder gar neu implementiert werden, oft aber nur mit Hilfe externer Serviceanbieter oder interner Kompetenzcenter. Neuere Technologien bspw. aus dem Bereich der Generative AI / Large Language Models und die Kombination mit etablierten Ansätzen (bspw. Agenten, Ontologien, etc.) stellen weitere neue Möglichkeiten und Herausforderungen dar. Der Workshop soll wissenschaftliche Erkenntnisse zu den Möglichkeiten und Herausforderungen aufzeigen und diskutieren, um der Community einen Beitrag für dieses wichtige Thema in Wissenschaft und Praxis zu zeigen.
Workshopchairs:
Mit der zunehmenden Digitalisierung und der Verbreitung von Informationssystemen ist ein Tatort nicht mehr das, was er früher war, mit einer Mischung aus Ort, Personen, Beweisen, zeitlichen Veränderungen und ihrem virtuellen Gegenstück. Einschließlich der allgemeinen Nutzung von Smart Homes, Infrastrukturen, Fabriken oder Städten sind Untersuchungen und forensische Beweise nicht mehr physisch eingeschränkt. Beweise können kopiert, übertragen und überall auf der Welt in Ecken erscheinen, in die noch niemand zuvor geschaut hat. Dieser Workshop hat das Ziel, neuartige, kreative und angewandte Ideen zu fördern, wie Daten aus Informationsquellen extrahiert, diese Daten analysiert und das Ergebnis in eine strafrechtliche Untersuchung einbezogen werden können. Ein weiteres Ziel ist die Bildung einer Community, die daran interessiert ist, ihre wissenschaftlichen Ergebnisse aus den Bereichen Informatik, Datenanalyse und maschinelles Lernen für die Cyber-Forensik auszutauschen.
Wir bieten Raum für innovative Ansätze, Anwendungen bekannter Methoden oder Studien sowie Modellierung oder Künstliche Intelligenz. Alle Beiträge in englischer oder deutscher Sprache werden einem Blind Peer Review (Single-Blind) unterzogen, welches auf den Standardkriterien Relevanz, Bedeutung der Ergebnisse, Originalität der Ideen, Solidität und Qualität der Präsentation basiert.
Workshopchairs:
Hochschule resilient.
Digitale Technologien prägen die Entwicklung der Hochschulen – und erhöhen zugleich die Verletzlichkeit komplexer, vernetzter Systeme. Resilienz wird damit zu einem Leitmotiv: Hochschulen müssen Störungen antizipieren, abfedern und aus Krisen lernend hervorgehen. Dies umfasst technische, organisatorische, didaktische und rechtlich-ethische Dimensionen: von Cyber-Resilienz und IT-Kontinuität über Daten- und KI-Governance bis zu souveränen, interoperablen Infrastrukturen. Im Workshop werden neue Gestaltungsoptionen für die resiliente Hochschule der Zukunft im Zeithorizont von 10 Jahren entwickelt. Die durch konstruktive Forschungsdesigns erarbeiteten Modelle, Methoden oder Prototypen werden sowohl aus theoretischer als auch aus praktischer Sicht diskutiert. Empirische Arbeiten, die relevante Entwicklungen belegen und zu deren Verständnis beitragen, sind ebenso willkommen.
Workshopchairs:
Hier finden Sie die Webseite zum Workshop: https://www.cs.uni-potsdam.de/hochschule2036/
Public administrations worldwide face challenges in modernization through organizational change and digital transformation. A key issue is the shortage of digitally skilled professionals, as digital competencies are essential fortransformation efforts and critical for digital government research and practice, especially along the hype of AI applications. This track fosters dialogue between researchers and practitioners on the competencies public sector employees and collaborators need to drive digital transformation, and efficient methods for imparting these competencies.
A holistic approach to digital competencies is vital for innovation and transformation in the public sector. Thus, exploring effective education strategies for current and future professionals is essential.
The Digital Competencies track evaluates the state of digital competencies in the public sector and presents research to advance competency development. Contributions are welcomed from diverse disciplines (e.g., e-government, IT, HR, education, and policy), employing qualitative, quantitative, or design-oriented approaches.
Authors are invited to address topics such as curriculum design, lifelong learning motivation, innovative learning formats, competency transfer, and the organizational and individual impacts of skill development.
Key areas of interest include, but are not limited to:
Workshopchairs:
Der vierte Community Workshop setzt die erfolgreiche Workshop-Reihe fort und bringt Vertreter:innen von Data- und Digital-Science-Initiativen aus der DACH-Region zusammen. Auf Basis erster gemeinsamer Strukturen, eines Positionspapiers und verschiedener Community-Formate – u.a. ein Dagstuhl-Seminar in 2026 – lädt der Workshop dazu ein, die Zusammenarbeit gemeinsam weiterzuentwickeln.
Ziel ist es, die überregionale Vernetzung auszubauen und unterschiedliche Perspektiven aus Forschung und (Weiter-)Bildung zusammenzuführen. Im Mittelpunkt steht die Frage, was die vielfältigen Data- und Digital-Science-Initiativen verbindet und wie standort- und disziplinübergreifende Synergien nachhaltig genutzt werden können.
Der Workshop gliedert sich in zwei Schwerpunkte:
(1) Aktuelle Forschung
In einer eigenen Session werden laufende Forschungsarbeiten, methodische Ansätze und offene Forschungsfragen aus der datenwissenschaftlichen und digitalisierungsbezogenen Forschung diskutiert. Ziel ist es, gemeinsame Forschungslinien sichtbar zu machen und Anknüpfungspunkte für neue Kooperationen zu identifizieren.
(2) Strategische Perspektiven
Die zweite Session bietet Raum für die Vorstellung und Diskussion struktureller und strategischer Beiträge. Mögliche Themen sind u.a. Qualifizierungs- und Weiterbildungsformate, Beratungs- und Serviceangebote, Governance-Strukturen sowie Konzepte zur nachhaltigen Verankerung von Data und Digital Science in Forschung, Lehre und Transfer.
Ergänzt werden diese beiden Schwerpunkte durch eine interaktive Diskussionsrunde zu aktuellen Entwicklungen der Community (www.dadisc.org).
Der Workshop wird vom Data Science Center der Universität Bremen (Prof. Dr. Rolf Drechsler, Dr. Lena Steinmann), dem Digital Science Center der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (Prof. Dr. Dirk Nowotka, Dr. Helen Pfuhl) und dem Hub of Computing and Data Science der Universität Hamburg (Dr. Martin Semmann) organisiert.
Zu den Grundvoraussetzungen digitaler Resilienz (Leitthema des Informatik Festivals 2026) gehört ein moderner Daten- und Systemschutz, der technikangemessen ist und die freie Entfaltung von Menschen unterstützt. Dieser Workshop bringt Informatiker und Juristen und sonstige Interessierte zusammen, die an Fragestellungen des technikbasierten Datenschutzes arbeiten. Es werden Themen adressiert, die anwendungsorientiertes Potential für interdisziplinären Diskurs und Zusammenarbeit bieten und die Möglichkeiten aufzeigen, wie Datenschutz durch Technik präzisiert und umgesetzt werden kann.
Der Workshop, der zum dreizehnten Mal im Rahmen der GI-Jahrestagung stattfindet, setzt an den theoretischen und praktischen Aspekten des Schutzes von Daten und Privatheit und der EU-Datenschutzgrundverordnung an. Besondere Herausforderungen sehen wir u.a. in Fragen wie
- Transparenz an der Schnittstelle von Technik und Recht
- Modellierungen datenschutzkonformer Technikgestaltung
- Resilienz als neue rechtliche Vorgabe für Infrastrukturen und Produkte
- Technische Lösungen für resiliente Infrastrukturen und Produkte
- Entwicklungen im Privacy by Design und Privacy by Default
- Risiken durch und Lösungsansätze mithilfe von Methoden der künstlichen Intelligenz
- Privacy-Risikoanalysen
- Deepfakes (falsche, aber täuschend echt wirkende Bilder/Videos/Audios)
- Dark Patterns (manipulative Designs zur Hergabe privater Daten)
- Datenschutzgerechte Nutzung von Mobilitätsdaten, z.B. im öffentlichen Nahverkehr, in der Gesundheitsversorgung und in der Straßenverkehrssteuerung
Die Themen werden durch ausgewiesene Experten präsentiert, wobei wir genügend Zeit für ausführliche Diskussionen miteinander einrichten.
Workshopchairs:
Desinformation stellt eine zunehmende Herausforderung für demokratische Gesellschaften dar, insbesondere wenn sie gezielt emotionalisierend wirkt und den öffentlichen Diskurs untergräbt. Das Projekt DeMasKI adressiert diese Problematik, indem es daauf abzielt, innovative Erkennungsstrategien und Abwehrmaßnahmen zu entwickeln und diese systematisch für die Informatik-Community aufzubereiten.
Dieser Workshop widmet sich dem emotionalisierenden Effekt anti-diskursiver Desinformation – einem hochrelevanten, jedoch bislang nur fragmentarisch erforschten Themenfeld. Im Zentrum steht die Frage, wie technologische und sozialwissenschaftliche Ansätze zusammenwirken können, um manipulative Strategien zu identifizieren und ihnen wirksam zu begegnen.
Der Workshop bietet eine Plattform, um aktuelle Forschungsergebnisse zu Erkennungsmethoden und technischen Abwehrstrategien vorzustellen und kritisch zu diskutieren. Darüber hinaus ermöglicht er den fachlichen Austausch und die Vernetzung von Wissenschaftler:innen aus Informatik, Kommunikationswissenschaft, Psychologie und angrenzenden Disziplinen.
Das Programm umfasst Vorträge aus dem DeMasKI-Projektkonsortium, die Einblicke in ihre Forschung geben, sowie Diskussionsformate. Ein Panel mit Expert:innen aus dem Forschungsbereich rundet den Workshop ab.
Workshopchair:
Der Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI) ist in den kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) angekommen – sie nehmen KI vor allem als Chance wahr. Die Potenziale von KI im Mittelstand erstrecken sich über die gesamte Wertschöpfungskette von Beschaffung, über die Produktion bis hin zur Vermarktung. KI dient direkt oder indirekt der Nachhaltigkeit, zum Beispiel in Form von Kostenreduktion durch gesteigerte Prozesseffizienz (ökonomische Nachhaltigkeit), Vermeidung unnötigen Ressourcenverbrauchs, Verringerung von Ausschuss oder Reduktion der Umweltbelastung (ökologische Nachhaltigkeit). Insbesondere Technologien wie intelligente Automatisierung, Sensorik und Assistenzsysteme sowie die vielfältigen Möglichkeiten durch den Einsatz großer Sprachmodelle sind hierbei von großer Bedeutung.
Der Workshop „Künstliche Intelligenz im Mittelstand (KI-KMU 2026)“ hat das Ziel, Forschende und Anwender*innen von KI-Ansätzen im Mittelstand zusammenzubringen, den Wissenstransfer zwischen beiden Gruppen sowie der einzelnen Gruppen untereinander zu ermöglichen und KI in KMU greifbarer zu machen. Dabei adressiert der Workshop zwei Schwerpunkte: Einerseits sollen Forschungsansätze präsentiert werden, die einen starken Bezug zu den Herausforderungen haben, die sich im Bereich KI in KMU ergeben oder sich mit leichtgewichtigen KI-Anwendungen, die sich einfach und ohne großen Aufwand bei KMU integrieren lassen, beschäftigen. Andererseits können aber auch erfolgreich abgeschlossene oder laufende Pilotprojekte vorgestellt werden, die einen ersten Einblick in die Wirkung von KI in der Praxis geben und aufzeigen, welche Herausforderungen sich bei der Umsetzung von KI ergeben.
Workshopchairs:
Die Umweltinformatik befasst sich interdisziplinär mit der Analyse und Bewertung von Umwelt¬sach-verhalten. Sie findet ihre wichtigsten Anwendungen in der öffentlichen Verwaltung (Natur-, Umwelt- und Verbraucherschutz, Wasser¬mana¬ge¬ment etc.). Weitere Anwendungsfälle entstehen durch die Optimierung von Produktions- und Konsumprozessen mit Blick auf erhöhte Nachhaltigkeit und besseren Schutz der natürlichen Ressourcen (Betriebliche Umweltinformationssystemen, Kreislaufwirtschaft u.a.). Überlappungen ergeben sich mit der Agrar-, der Hydro- und der Energieinformatik sowie im Bereich Green IT. Es gibt Wechselwirkungen mit Themen wie Klimawandel und -resilienz, Energiewende, Biodiversität, aber auch zu Tech¬no¬lo¬gie¬¬trends wie Smart Cities, Smart Agriculture, Smart Mobility oder Smart Grids. Aus IT-Sicht spielen dabei traditionell Simulationsmodelle, Geographische Informationssysteme, Umweltmonitoring und Fernerkundung eine große Rolle.
Die Umweltinformatik betrachtet komplexe Prozesse in Ökosystemen, deren Verhalten nicht vollständig verstanden ist und nur approximativ verarbeitet werden kann und bei deren Beobachtung häufig mit Unsicherheit und Vagheit umgegangen werden muss. Zusätzlich müssen häufig auch die Einflüsse weiterer komplexer Systeme mit einbezogen werden, z.B. Wetter und Klima, wirtschaftliche oder soziale Prozesse. Entscheidungen in Anwendungsfällen (wie Planungsverfahren, Notfall-management, Politik¬gestaltung) erfordern schwierige Abwägungen mit Fach- und Erfahrungswissen.
Die Verwendung von KI-Methoden drängt sich also auf. Für den Workshop KIU-2026 laden wir daher Teilnehmende aus Forschung, Entwicklung und Anwendung ein, um ihre Fragestellungen, Lösungen und Ergebnisse vorzustellen und zu diskutieren.
Aus technischer Sicht beziehen wir die gesamte Breite der KI-Methoden mit ein, also symbolische und subsymbolische KI, regelbasierte Systeme, maschinelles Lernen, digitale Zwillinge, große Sprachmodelle , agentische KI u.a.m.
Workshopchairs:
Generative KI verändert grundlegend, wie Informationen erstellt, verbreitet und wahrgenommen werden. Während diese Technologien neue kreative und kommunikative Möglichkeiten eröffnen, senken sie zugleich die Hürden für die Produktion skalierbarer, zielgerichteter und überzeugender Desinformation. Ein Verständnis dieser Dynamiken ist entscheidend, um demokratische Prozesse, öffentliche Diskurse und gesellschaftliches Vertrauen zu schützen.
Der Workshop untersucht, wie KI die Desinformation Killchain neu gestaltet – von Aufklärung und Botschaftsdesign über automatisierte Inhaltserzeugung bis hin zu Verbreitung und kontinuierlicher Anpassung. Im Fokus stehen technische Mechanismen, soziotechnische Dynamiken und adversarielle Strategien, die generative Modelle nutzen, um synthetische Texte, Bilder, Audio und Video in bislang unerreichter Qualität und Menge zu erzeugen. Die Domäne umfasst Informatik, Sicherheitsforschung, HCI, Ethik, Social Computing und Politik.
Eingeladen sind Beiträge, die Desinformationsprozesse analysieren, verstehen helfen und regeln, KI-generierte Manipulation erkennen oder abschwächen, adversarielle Fähigkeiten modellieren oder defensive Maßnahmen evaluieren. Erwünscht sind empirische Studien, Systementwürfe, methodische Ansätze, Fallanalysen oder konzeptionelle Modelle, die das Verständnis automatisierter Desinformationsprozesse vertiefen.
Workshopchairs: